Stefan Busch Sensei

Stefan Busch Sensei

Eine Japanische Kampfkunst?

Sicherlich bin ich nicht der einzige der sämtliche Kampfkunst Filme mit einer Faszination für die Kunst in sich aufsog… Irgendwann jedoch brannte in mir das Interesse daran selbst eine Kampfkunst auszuüben und mit gleichgesinnten zu trainieren. Daher entschloss mich schließlich das Judo Training unter Karl-Heinz Zehn im Judo Club Marktredwitz zu besuchen. Nach einiger Zeit allerdings verließ ich die dortige Gruppe, und damit auch den Weg der Kampfkunst für einige Jahre. Schließlich wurde mein Interesse wieder durch ein Bild einer Aikidogruppe, die im Fitnessstudio trainierte, wach gerüttelt. Ich entschloss ich mich aber trotzdem gegen das Aikidotraining im Fitnessstudio, weil ich mir ein traditionelles Kampfkunsttraining dort nicht vorstellen konnte. Es verging einige Zeit bis mein Interesse für die Kampfkunst wieder geweckt wurde und nach stöbern im Internet und einigen Mails mit netten Kampfkunsttrainern besuchte ich ein Training des Masakatsu Agatsu Ishin Denshin Dojos in Marktredwitz.

Mein Weg des Aiki im Masakatsu Agatsu Ishin Denshin Dojo

Mein wohl bleibendstes Erlebnis war das Anfängertraining von Bernd Lindner (1. Dan Aikikai), bei dem ich bei meinem ersten Besuch nur als Zuschauer fungierte. Wäre ich wohl nicht mit einer solchen Herzlichkeit empfangen worden, wäre es wohl beim einmaligen Besuch geblieben. Diese Herzlichkeit setzte sich auch dann in den ersten Trainingseinheiten unter Sensei Christian Büttner fort (4. Dan Aikikai).

In meiner Zeit im Dojo habe ich viele interessante Personen kennen gelernt und konnte eine tiefe Freundschaft aufbauen. Ich möchte mich schon an dieser Stelle bei Euch bedanken Sensei Christian, Sempai Bernd, Sempai Dominik und Fabian.

Nach einigen Jahren Training freute ich mich sehr als mir Christian Sensei das Kindertraining sowie das Anfängertraining der Erwachsenen übergab. In dieser Zeit des Lehrens lernte ich selbst sehr viel für mich dazu, da ich immer den Anspruch an mich hatte möglichst alles korrekt weiterzugeben. Ich freue mich immer noch wenn ich Kinder oder Erwachsene wiedertreffe denen ich die ersten 3 Grundbegriffe des Aikidos beibringen durfte.

Ein weiteres einschneidendes Erlebnis war wohl als ich ein Anfängertraining der Erwachsenen leitete und unsere „Youngster“ (Andreas, Daniel, Patrick) ins Dojo schneiten. Es freut mich wirklich sehr, dass ich die Herzlichkeit die mir damals Bernd in meinem ersten Kontakt mit dem Dojo zukommen ließ an euch weitergeben konnte (Nikkyo ura J).

Aikido beim TSV Zirndorf

Als ich im Oktober 2009 nach Nürnberg zog, musste ich mich nach einem neuen Dojo umsehen. Glücklicherweise hat man durch die vielen Seminare schon Lehrer aus den unterschiedlichsten Städten/Ländern kennengelernt, daher war die Suche nach einem Dojo für mich sehr kurz… Nach einem sehr freundlichen Telefonat mit Frank Pott Sensei (4.Dan Aikikai) besuchte ich mein erstes Training im TSV Zirndorf.

Ich möchte mich an dieser Stelle für die Herzlichkeit bedanken mit der ich hier empfangen wurde, ich habe hier eine sehr nette Gruppe gefunden mit der mir das Training sehr viel Spaß bereitet.

Kaizen – Aikido wie ich es sehe

Ich habe lange darüber nachgedacht ob ich mein Gefühl des Aikido hier niederschreiben soll da es sich ständig verändert, aber ich habe einen schönen Begriff als Einstieg gefunden. Kaizen hat sicherlich in erster Linie nichts mit Aikido zu tun, je länger man allerdings auf dem Weg des Aiki ist wird man feststellen, dass es hier kein Anfang und kein Ende des Weges gibt. Der Umstand, dass es keinen klaren Anfang gibt macht es wohl vielen Anfängern nicht gerade leicht bis man sich das erste Mal „wohl fühlt“ in der Ausführung einer Technik. Der Umstand, dass kein Ende des Weges in Sicht ist bringt einen oft schier zur Verzweiflung, weil man immer wieder etwas anderes an sich findet das einem selbst nicht gefällt. Umso wichtiger empfinde ich es eine solide Basis des Aikidos zu erlernen, und die Basics immer wieder so zu trainieren und weiterzugeben wie sie Morihiro Saito damals „katalogisiert“ hat. Gäbe es diese Grundlagen nicht, hätte ich sicherlich auch schon nach einigen Wochen wieder das Handtuch geschmissen. Für mich war es von Anfang an immer sehr wichtig zu verstehen warum ein Hebel funktioniert, gerade auf dies wird sehr viel Wert gelegt.

Domo arigato gozaimashita – Ishin denshin

Ich möchte mich an dieser Stelle ganz herzlich bei meinen Weggefährten bedanken. Vielen, herzlichen Dank an Christian Sensei und Bernd Sempai die mich auf den Weg des Aikido gebracht haben und mir die Liebe zur Bewegung und zum Aikido gezeigt haben. Vielen Dank an das ganze Masakatsu Agatsu Ishin Denshin Dojo, die unzähligen Seminar besuche waren spitze!

Vielen Dank auch an Frank Pott Sensei und seine Sempais Markus Fritsch (2. Dan Aikikai) und Heiko Wustmann (2. Dan Aikikai) für eure Geduld und unzähligen Trainingseinheiten.

Ich möchte mich an dieser Stelle aber auch bei Dr. Paolo N. Corallini (7. Dan Iwama Ryu), Ulf Evenas (7. Dan Iwama Ryu) für die erstklassigen Seminare bedanken die man jedes Jahr besuchen kann.