| Andreas Rahn |
|
There are no translations available. ![]() Der Weg zum AikidoDa ich mich schon seit meiner Kindheit für den asiatischen Bereich, vor allem der japanischen Kampfkunst, Kultur, Sprache und Philosophie, interessiere, war es nur eine Frage der Zeit bis mich mein Weg schließlich zum Aikido brachte. Da mein Vater damals ganz in der Nähe des Dojos gelebt hatte, führte es mich mehr als nur einmal mit meinen Freunden und heutigen Kampfkunstgefährten dort vorbei. Es dürfte wohl ca. ein halbes Jahr gedauert haben, bis wir uns letzten Endes dazu entschlossen, einmal dort hinein zu schnuppern. Da sich nicht nur meine Kameraden sondern auch ich mich besonders für asiatische Kampfkünste interessiere, waren wir natürlich auch ziemlich gespannt und aufgeregt, was uns dort wohl erwarten würde. Nach einer kostenlosen Schnupperstunde und einem Nikkyou Ura war uns dann natürlich völlig klar, dass wir öfters vorbeikommen müssen! Masakatsu Ishin Denshin DojoAm meisten hat mich wohl das beeindruckt, dass das Dojo komplett im japanischen Stil eingerichtet war. Die Tatami- Matten, die Räucherstäbchen, die vielen Schriftzeichen, die super Trainingsmatte und der schöne Kamiza sind alles andere als eine Selbstverständlichkeit und geben einem sofort ein ganz besonderes Gefühl, wenn man das Dojo betritt. Aikido ist eine japanische Kampfkunst und wird hier auch auf diese Weise unterrichtet, statt in einer kargen Turnhalle welche einem dieses besondere Gefühl gar nicht vermitteln kann. Aikido KeikoMein anfänglicher Enthusiasmus war sicherlich auch damit begründet, dass ich vorher noch nie eine andere Kampfkunst betrieben hatte, doch nach einigen Monaten wurde mir klar, dass mich dieser Weg gefesselt hatte. Natürlich gab es während meiner nun schon 3 Jahre die ich in diesem Dojo trainiere, immer wieder Höhen und Tiefen. Manchmal glaubte ich, endlich einen Schritt weiter gekommen zu sein, nur um einige Wochen später die Feststellung zu erlangen, dass ich wieder stark an meinen Grundlagen arbeiten sollte. Bewegungen, die im Grunde kinderleicht aussahen, entpuppten sich des Öfteren doch als eine schwierige Herausforderung. Neuen Mut und Willenskraft erlangte ich jedoch ständig durch die vielen und tiefgründigen Gespräche mit meinem Sensei und Sempais, welche mir nicht nur den technischen, sondern auch den philosophischen und moralischen Aspekt hinter dieser Kunst lehrten. Immer wieder machte ich neue Erfahrungen und hatte so die Chance, nicht nur mein Aikido, sondern auch mich selbst weiter zu entwickeln. Domo Arigato GozaimashitaAls ich das Dojo zum ersten Mal betrat, dachte ich mir, dass es sicherlich den ein oder anderen gibt mit dem ich nicht so gut zurecht komme. Die Realität hat mich schließlich eines anderem belehrt, da viele der Kampfkunstgefährten zu sehr guten Freunden geworden sind. Natürlich an meinen Sensei, Christian Büttner, welcher mir nicht nur den technischen und philosophischen Weg der Kampfkunst lehrt, sondern mich in allerlei Hinsicht unterstützt. An Bernd-sempai, für seine Bemühungen im Training und den vielen netten Gesprächen auch nach dem Training. Fabian-sempai und Stefan-sempai, die mich von Anfang an ala Takemusu trimmten. An Hubert-sempai, Georg-sempai und Maxi-san, die super Trainingspartner sind und mich auch immer weiter brachten, wenn ich mit einer Technik auch überhaupt nicht zurecht kam. An die freundlichen Aikidokas und Lehrer auf den verschiedensten Lehrgängen an denen ich bereits teilhaben durfte wie zum Beispiel unter Paolo N. Corallini Shihan, Ulf Evenas Shihan und Bill Witt. Zu guter letzt auch ein Dank an meine Waffenbrüder Patrick und Daniel, mit denen ich durch diese Kunst noch viel mehr erleben konnte und unsere Freundschaft noch enger zusammen schweißte. Andreas Rahn, im September 2010 |
| Last Updated on Monday, 27 December 2010 12:04 |
