Patrick Machala – Mein Weg des Aikido
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Patrick Machala

Die Beweggründe

Seit meiner frühen Kindheit interessiere ich mich sehr für die asiatische Kultur und vor allem auch für die Kampfkünste. Die Bewegungsabläufe, die Techniken, die Ausführung und die Möglichkeiten, die sich darbieten, wenn man seinen Körper und Geist trainiert. All das waren und sind Faktoren, die maßgeblich dazu beigetragen haben, den Weg der Kampfkunst einzuschlagen.

Mit dem Alter änderte sich auch meine Ansicht was Kampfkünste anbelangt, ich suchte in den Künsten die Tiefgründigkeit und so führte mich meine Suche schließlich zum Aikido.

Das Dojo

In meiner Heimatstadt Marktredwitz gibt es ein recht ordentliches Angebot an Kampfsportarten und Kampfkünsten, aber nur ein Dojo, dass meine Aufmerksamkeit erregte. Das „Masakatsu Agatsu Ishin Denshin“ Dojo. Oftmals sind meine Freunde und ich an dem Dojo vorbeigegangen mit dem Gedanken es einmal zu betreten. Die Kampfschreie und Sturzgeräusche erregten unsere Aufmerksamkeit, bis wir uns entschlossen das Dojo zu besuchen und uns zu informieren.

Die erste Stunde verfolgten wir mit großer Faszination und Aufmerksamkeit, einige Griffe wurden uns am eigenen Leib vorgeführt und die Entscheidung stand fest, dieses Dojo soll es sein, wir hatten die richtige Kunst für uns entdeckt.

Die Anfangszeit

Die Anfänge waren nicht leicht für mich, die Vielfalt an Techniken und an Henka-Formen schien mich zu überwältigen. Ständig darauf zu achten das Hanmi richtig einzuhalten, die richtige Schrittabfolge, das Fallen, alles Dinge die mich fast in den Wahnsinn trieben. Aber das macht den Reiz an Takemusu-Aikido aus, das permanente lernen und verbessern der Fehler weckte den Ehrgeiz in mir.

So oft es die Zeit erlaubte besuchte ich das Dojo um dort zu lernen und zu trainieren, standen noch Fragen offen so konnte man sich immer an die Sempais und den Sensei wenden.

Danke

Nun gilt es noch einen Dank auszusprechen an alle, die mich auf meinem bisherigen Weg des Aikido begleite haben. An erster Stelle natürlich an Christian-Sensei, der mit seinem Wissen und Kenntnissen dem Dojo Essenz verleiht. An Bernd-Sempai, der mit schier endloser Geduld die Techniken oft und präzise erklärt. An Fabian-Sempai und Steve-Sempai, die immer mit hilfreichen Tipps und Hinweisen zur Seite standen und das Keiko zu dem machten was es war. An Hubert-Sempai, der mit einigen interessanten Trainingseinheiten den praktischen Gebrauch des Aikido schulte. An Georg-Sempai und an Maxi-San, der uns oft im Kindertraining ausgeholfen hat. Und natürlich auch an meine Waffenbrüder Andreas-San und Daniel-San mit denen ich den Weg des Aikido eingeschlagen habe und die mir in jeder Situation zur Seite stehen.

Domo arigato gozaimashita.

Patrick Machala, im September 2010

Last Updated on Monday, 27 December 2010 14:05